Die Trashy Company

Unsere Geschichte

Der Begriff „Trash“ bedeutet in der Filmbranche „Müll“.
Wahrscheinlich rührt er noch aus der Zeit, als die ersten Trash-Filme entstanden sind, aber das jeweilige Verständnis oder gar bisschen Akzeptanz für diese Art des Filmemachens noch nicht aufzubringen war. Für Publikum und Kritik war das schlichtweg „Müll“.


Für Gegner dieser Filmart mag die eigentliche Bedeutung dieses Wortes auch heute noch zutreffen. Fakt jedoch ist, dass im Laufe des Siegeszuges der „Trash-Filme“ dieser „Müll“ nicht mehr im Sinne von „Abfall“ zu verstehen war, oder im Sinne von „nicht zu gebrauchen“, „völliger Schwachsinn“, oder „absoluter Amateurkram“, sondern als Experiment, anderer Weg, andere Sichtweise und Bildsprache. Filme machen mit den einfachsten Mitteln. Drehbuch, Kameraführung, Ton, Beleuchtung und Schnitt bauen gewollt auf diese Aspekte auf.

Die jeweiligen Film-Genres wie in etwa Horror, Krimi, Drama, Science-Fiction und Komödie geben den zusätzlichen Spielraum, einem Trash-Film die besondere Note und die ganz eigenwillige Charakteristik zu verleihen. Die unterschiedlichsten Arten von Trash-Filmen haben sich so entwickeln können.

Wichtigster und bekanntester Vertreter ist wohl der amerikanische Regisseur und Filmemacher Ed Wood, dessen Filme in den 50er Jahren als lächerlich und unprofessionell abgetan wurden. Wood begründete somit seinen Ruf als schlechtester Regisseur und Filmemacher von Hollywood. Heute haben seine Filme längst Kultstatus erreicht und dies nicht nur unter den Trash-Fans. Unter vielen Filmfachleuten bleibt sein Trash bisher unerreicht, auch wenn er von Wood ungewollt und durch oft unfreiwillige Komik entstand.

 

Unsere Trashy-Philosophie

Die „Trashy Company“ sieht ihren Trash im Klamauk-, Slapstick- und Komödienfilm.
Und hier wiederum – ganz wichtig! – in der „Einfachheit“ des Filmes.

Einfachheit in der Herstellung, wie auch der Stilmittel - insbesondere der Requisite, wo man sozusagen aus „nichts“ oder „wenig“ oder „was man zur Verfügung hat“ etwas macht. Das ist nicht als Notlösung einer verarmten Truppe zu verstehen, sondern als unabkömmliche Tatsache, mit dieser Vorgehensweise den Witz zu unterstreichen, den die TC-Filme beinhalten. Wenn in den Filmen keine echten Pferde traben, sondern selbstgebastelte Steckenpferde, keine echte Zigarre qualmt, sondern ein geklebtes Etwas zwischen den Zähnen des „T-Wolfs“ prangt, oder aber Perücken schief liegen und Bärte gemalt, aus Papier oder künstlichem Stroh sind – manche dargestellte Frauen aber schon mal einen echten Dreitagebart verzeichnen können – dann ist das pure Absicht, damit die Filme in ihrer bedeutenden Charakteristik funktionieren.

Für weitere Projekte werden Interessenten jeden Alters gesucht, welche sich als Filmschaffende verwirklichen wollen. Vor und/oder hinter der Kamera. Hierbei spielt es keine Rolle, ob Sie im Bereich Film und Medien bereits tätig waren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Auch hier steht die Kreativität und das Erlernen des Filmhandwerks im Vordergrund, das Experimentieren. Auch die Art des Trash ist nicht vorgegeben, so dass alles vorstellbar erscheint, was zum Schluss einen fertigen Film ergibt.

 


Copyright: Sämtliche Inhalte - so auch Bilder und Videos - sind urheberrechtlich geschützt.

Benutzername: Passwort:

Haben Sie Ihre persönlichen Daten vergessen? | Registrierung

Copyright: Sämtliche Inhalte - so auch Bilder und Videos - sind urheberrechtlich geschützt
Designed by Webdesign Wien